Anerkennung Gottes?!

Veröffentlicht auf von BekkiBluemchen

Habe ich einen Wunsch nach Anerkennung Gottes?


Laufe ich auf meiner eigenen Spur oder auf der, die Jesus mir vorbereitet hat? Gerade habe ich wunderbar spannende Verse gelesen. In den Versen werden Menschen beschrieben, die noch keine lebendige Beziehung zu Gott haben:


 

"...es fehlt ihnen die richtige Erkenntnis. Denn sie haben nicht erkannt, auf welche Weise Gott die Menschen gerecht erklärt. Stattdessen gehen sie ihren eigenen Weg, indem sie versuchen das Gesetz zu halten, um dadurch die Anerkennung Gottes zu gewinnen. Damit lehnen sie den Weg Gottes ab. Denn mit Christus ist die Absicht des Gesetzes vollkommen erfüllt. Wer an ihn glaubt, wird vor Gott gerecht gesprochen."

Römer 10,2-4


Wow. Diese Verse haben mich sehr angesprochen! In letzter Zeit beschäftigte ich mich viel mit dem Thema Reinheit des Herzens und Gehorsam gegenüber Gott - genau deshalb, weil ich bei diesen Themen meine größten Probleme habe. Es ist gut und sinnvoll, sich mit diesen Themen zu beschäftigen!


Bei diesen Versen merkte ich jedoch, dass meine Schritte im Glauben wieder sehr auf meine Spur, und nicht auf die Spur von Jesus abgedriftet sind. In den Versen steht:

"Stattdesssen gehen sie ihren eigenen Weg, indem sie versuchen, das Gesetz zu halten, um dadurch die Anerkennung Gottes zu gewinnen." (V.3)


Doch wenn ich mich auf meine eigene Leistung verlasse - auf mein Weg beharre - werde ich Gott nie gefallen!

 "Menschen, die noch von ihrer menschlichen Natur beherrscht werden, können Gott niemals gefallen!" Römer 8,8


Vielleicht bin ich auch deshalb so unzufrieden mit mir, weil ich es nie erreichen werde - hier auf Erden - das Gesetz zu halten und damit Gott zu gefallen. Nein, eher andersrum. Vertraue ich auf meine Leistung, lehne ich Gottes Angebot ab! 

"Niemand wird in Gottes Augen gerecht gesprochen, indem er versucht, das Gesetz zu halten. Im Gegenteil, je besser wir Gottes Gesetz kennen, desto deutlicher erkennen wir, dass wir schuldig sind." Römer 3, 20


Wie erreiche ich Gottes Anerkennung stattdessen?

"Wer an ihn glaubt...." (V.4)! Es geht um den Glauben! Wenn ich an Gott glaube, vertaue ich darauf, dass sein Sohn, Jesus Christus, an meiner Stelle das Gesetz eingehalten hat. 

"Wir werden durch den Glauben vor Gott gerechtfertigt und nicht durch das Befolgen des Gesetzes." Römer 3,28

 

Hier kommen nun noch mehr Verse zu diesem Thema:

 

"Doch nun hat Gott uns unabhängig vom Gesetz einen anderen Weg gezeigt, wie wir in seinen Augen gerecht werden können - einen Weg in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den Propheten. Wir werden von Gott gerecht gesprochen, indem wir an Jesus Christus glauben. Dadurch können alle ohne Unterschied gerettet werden. Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren. Doch Gott erklärt uns aus Gnade für gerecht. Es ist sein Geschenk an uns durch Jesus Christus, der uns von unserer Schuld befreit hat. Denn Gott sandte Jesus, damit er die Strafe für unsere Sünden auf sich nimmt und unsere Schuld gesühnt wird. Wir sind gerecht vor Gott, wenn wir glauben, dass Jesus sein Blut für uns vergossen und sein Leben für uns geopfert hat. Gott bewies seine Gerechtigkeit, als er die Menschen nicht bestrafte, die in früheren Zeiten gesündigt haben. Er handelte so, weil er Geduld mit ihnen hatte. Und er ist auch jetzt, in dieser Zeit, vollkommen gerecht, indem er die für gerecht erklärt, die an Jesus glauben.  Können wir nun stolz darauf sein, dass wir irgendetwas dazu getan haben, von Gott angenommen zu werden? Nein, denn das geschah nicht aufgrund unserer guten Taten, sondern allein aufgrund unseres Glaubens. Wir werden durch den Glauben vor Gott gerechtfertigt und nicht durch das Befolgen des Gesetzes."  Römer 3,21-28

 

Wow, wenn ich diese Verse lese, ist es immer wieder aufs Neue total erholsam und beruhigend. Es kommt NICHT auf meine eigene Leistung an! Und wenn ich bis an mein Lebensende jeden Tag falle und sündige - solange ich mich an meinen Herrn klammere, steht er zu mir! Wow!


Die ganzen Glaubenshelden in der Bibel sind auch täglich gefallen und hatten auch Reinheitskämpfe auszukämpfen (Beispiel Elias, der in den Himmel entrückt wurde. "Elias war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir" aus Jakobus 5,17) Das, was die Glaubenshelden auszeichnete, war also nicht das einwandfreie Leben, sondern ihr Glauben! "Hinfallen ist menschlich, Liegenbleiben ist teuflisch, Aufstehen ist göttlich!"


Also: in erster Linie an JESUS halten! Wenn ich mich an Jesus halte, kommt es darauf an, ob ER das Gesetz gehalten hat - und das hat er! Also ruht die Anerkennung Gottes auf mir :)

"...Die wahre Beschneidung ist keine äußere Handlung, sondern eine Veränderung des Herzens durch den Geist Gottes und geschieht nicht durch Einhaltung jedes einzelnen Buchstabens des Gesetzes. Wer diese Veränderung erfahren hat, bekommt die Anerkennung Gottes und nicht die der Menschen." Römer 2,29


Hier noch ein kleines Video, das nochmal verdeutlicht, dass es auf JESUS ankommt und nicht auf mein Verhalten!

 

 


 

 

 

 

 



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Veröffentlicht in Mit Gott erlebt

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