Dennoch
Dennoch...wie sehr ich dieses Wort liebe!
Spricht alles nur für eine Richtung, kann doch das kleine "Dennoch" alles herumreißen!
Genauso, wie ich das Wort "Dennoch" liebe, liebe ich auch das Lied "Dennoch" von Thea Eichholz Müller. Dieses Lied hat mich schon sehr oft durch Leid, Schmerz und Trauer begleitet und getragen. Es verbietet nicht, negative Gefühlsneigungen zu haben und fragend vor Gott zu stehen. Aber es zeigt, dass egal wie wild der Sturm tobt, das Schäflein immer ganz nah am Hirten bleiben sollte.
"Du hast uns nicht verwöhnt mit Leichtigkeit,
kein roter Teppich lag für uns bereit.
Ein schwerer Kelch will erst einmal getrunken sein.
Auch deine Kinder wandern durch das Tal,
auch ihre Feinde sind von großer Zahl.
Auch deine Kinder hört man weinend zu dir schrein:
Mein Herz, es kommt noch nicht hinterher,
deine Wege, sie sind zu schwer für mich --
ich versteh dich nicht!
Dennoch bleib ich stets an dir,
ich häng an dir,
ich bleib dir treu, so wie du mir.
Mein Leben lege ich in deine Hand.
Ja, ich bleibe stets an dir.
Wie groß die Not
auch in mir sei, du bist mein Gott!
Mein Fels, bei dem ich Ruh und Frieden fand,
ich bleibe bei dir -- ich häng an dir.
Sie sagen: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!"
Ich hör ihr Zweifeln, Reden, voller Spott:
„Was für ein Töpfer, der den eignen Krug zerbricht!"
Und wie die Flut niemals zu halten ist,
so reißen Schmerz und Fragen alles mit:
Was war? Was ist, was kommt? Wann seh ich wieder Licht?
Mein Herz, es kommt noch nicht hinterher,
deine Wege, sie sind zu schwer für mich --
ich versteh dich nicht!
Dennoch bleib ich stets an dir,
ich häng an dir,
ich bleib dir treu, so wie du mir.
Mein Leben lege ich in deine Hand.
Ja, ich bleibe stets an dir.
Wie groß die Not
auch in mir sei, du bist mein Gott!
Mein Fels, bei dem ich Ruh und Frieden fand,
ich bleibe bei dir -- ich häng an dir."
Text und Melodie von Thea Eichholz Müller