...vor DIR spielen, so wie ein Kind im Sand

Veröffentlicht auf von BekkiBluemchen

Die letzten Tage, nein Wochen, sind an mir vorbeigerauscht wie ein schneller ICE Zug an einer alten, längst verrotteten Haltestelle vorbeirauscht.


Doch damit ist vorbei. Ich habe etwas festgestellt:


Lebe ich nicht bewusst, werde ich gelebt. Lebe ich nicht bewusst an der Hand meines Gottes, jeden Tag aufs Neue, eilen meine Füße ohne meinen Kopf in die Dunkelheit, dort wo ich nicht mehr zwischen Gut und Böse entscheiden kann, dort wo der Boden glitschig ist meine Augen trübe werden, mein Herz verzagt und ehe ich mich ertappe, der Satan mich schon wieder in Fesseln hält.


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Wie kann man nur so enden, fragst Du Dich? Tja, das hab ich mich heute auch mal wieder gefragt.


In einem gemeinsamen Sonntagsspaziergang mit meinem Gott im Gebet kam mir plötzlich ein Lied in den Sinn. Es lag mir auf einmal auf der Zunge, und da ich niemanden sonst auf dem Weinberg spazieren sah, trällerte ich froh das altbekannte Lied „Gib mir die richtigen Worte“ von Manfred Siebald herunter. Ich war überrascht, dass mir alle drei Strophen einfielen, obwohl bestimmt mehr als drei Jahre ich das Lied nicht mehr gesungen oder gehört hatte. Hier ist das Lied:


Gib mir die richtigen Worte,
gib mir den richtigen Ton.
Worte die deutlich für jeden
von dir reden.
Gib mir genug davon.


Worte die klären,
Worte die stören,
wo man vorbei lebt an dir.
Wunden zu finden
und sie zu verbinden,
gib mir die Worte dafür.

 


Gib mir die guten Gedanken,
nimm mir das Netz vom Verstand.
Und lass mein Denken und Fühlen
vor dir spielen,
so wie ein Kind im Sand.


Staunend und sehend,
prüfend verstehend,
nehm ich die Welt an von dir.
Sie zu durchdringen,
dir wiederzubringen,
gib mir Gedanken dafür.

 


Gib mir den längeren Atem,
mein Atem reicht nicht sehr weit.
Ich will noch einmal verstohlen
Atem holen
in deiner Ewigkeit.


Wenn ich die Meile
mit einem teile,
die er alleine nicht schafft.
lass auf der zweiten
mich ihn noch begleiten
gib mir den Atem die Kraft.

 


Während ich sang, war ich immer gespannt, wie wohl das Lied weitergehen würde und wovon es noch handeln würde. Beim dritten Vers haute mich es bildlich gesprochen vom Hocker!


„…lass mein Denken und  Fühlen vor Dir spielen,

so wie ein Kind  im  Sand!“

Das ist es! Unser Denken und Fühlen sollte vor Gottes Thron so ausgebreitet sein wie ein Kind vor seinem Vater spielt. Alles andere schafft Distanz zwischen mir und meinem Herrn. Und Distanz zwischen meinem Herrn und mir bedeutet immer eine Näherung zum Satan. Ob ich will, oder nicht.


In der Bibel meiner Freundin sah ich einmal ein Satz vorne reingeschrieben. „Im Licht leben heißt: KEINE GEHEIMNISSE MIT DER SÜNDE HABEN!“


Ich möchte ganz ehrlich mit euch reden, auch wenn es mich in ein schlechtes, aber reales Licht stellt.  Es geht schließlich um Sein Reich!


Kennt ihr es, wenn ihr an Gedanken festhaltet und genau wisst, ihr solltet sie Gott weihen und ihn hereinlassen? Stattdessen stoßt ihr ihn fort? Damit werfen wir uns dem Satan an den Hals!


Gott ist heilig, wir sollen in Reinheit vor ihm leben! Warum stoßen wir den, der uns geschaffen hat, weg? Liegt es am Misstrauen? Das Misstrauen, das wie die Schlange bei Adam und Eva euch Lügen ins Herz flüstert? Ein Misstrauen, dass Gott es vielleicht doch nicht so ganz gut mit euch meint. Oh, das ist eine Lebenslüge, die mich immer wieder aufs Neue gefangen hält.


Es ist nicht wahr! Gott meint es gut! Er hat uns geschaffen, er ist die LIEBE in sich! Wie können wir da, die doch alles Gute nur von ihm empfangen, noch da an ihm zweifeln?


So soll es sein: Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn. (Philipper 1,21)


Mein Aufruf ist deshalb heute: „Schafft Raum für das Kommen des Herrn! Ebnet ihm den Weg!“ (Jesaja 40,3) Denn: Wenn ich nicht dem allmächtigen Gott Raum schaffe, gebiete ich dem Satan Raum.

 

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Veröffentlicht in Mit Gott erlebt

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