We have to pray!

Veröffentlicht auf von BekkiBluemchen

Oh, wie ich jedesmal aufs Neue in die gleiche Falle gerate. Wenn das Leben gerade viel von mir fordert, die Erde sich für mich gefühlsmäßig doppelt so schnell dreht, ist die Zweisamkeit mit meinem Herrn das Erste, was plötzlich ausbleiben muss. 

 

Dabei merke ich gar nicht so schnell, wie ich mich von Gott entferne. Denn umso mehr ich mich von Gott entferne, desto mehr studiere ich in der Bibel, lese gute Bücher und höre Predigten. Aber das wichtigste - das persönliche Gebet - bleibt nur allzu oft auf der Strecke.

 

Habe heute ein ziemlich krasser Abschnitt in einem Buch gelesen:

"Sind wir uns klar darüber, dass der Teufel nichts so sehr fürchtet wie das Gebet? Sein ernsthaftes Bemühen geht dahin, uns vom Gebet abzuhalten. Er lässt uns ruhig "bis über den Kopf" in der Arbeit stecken, - wenn wir nur nicht beten. Er fürchtet sich nicht vor unserem eifrigen und ernsthaften Bibelstudium - vorausgesetzt, wir beten wenig. Jemand hat sehr weise gesagt: Satan lacht über unsere Abmühen, er spottet über unsere Weisheit, aber er zittert, wenn wir beten."

aus "Der kniende Christ", Verfasser unbekannt, Seite 14

 

 

Ich habe heute festgestellt, dass ich oft Gott so behandle wie ich Menschen behandle. Unter den Menschen ist es üblich, wenig voneinander zu bitten. Wenn ich meine Freundin etwas bitte, dann achte ich darauf, dass die Bitte so klein wie möglich ausfällt und dass ich sie nicht überfordere oder überanstrenge. Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich Gott genauso behandle. Als könnte Gott überfordert von mir sein, bitte ich ihn nur das notwendigste. Nur das, was wirklich gerade am wichtigsten ist.


Wie erniedrigend! Ist mir klar, dass ich es mit einem allmächtigen Gott zu tun habe?

"Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin ... Und siehe, ich bin bei euch alle Tage ..."

Matthäus 28,18-20

 

Dazu noch ein Gott, der noch viel mehr tun kann, als ich mir vorstellen oder von ihm erbitten kann?!

"Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden."

Epheser 3,20

Werbung

Veröffentlicht in Mit der Bibel erlebt

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post