Schon satt?
Salomo hatte eine Vorliebe für Frauen - deshalb nahm er sich gleich 1000 Frauen. Doch seine Vorliebe wurde eine Gefahr für ihn:
1.Könige 11, 1-9
"König Salomo liebte viele ausländische Frauen [...] Salomo hatte eine Vorliebe für sie. Er hatte 700 Frauen und 300 Nebenfrauen, und sie beeinflussten sein Herz. Als Salomo alt geworden war, hatten seine Frauen ihn so weit gebracht, dass er ihre Götter anbetete. Er vertraute nicht länger allein auf den Herrn, seinen Gott, wie sein Vater, König David, es getan hatte. Salomo betete Astarte, die Göttin der Sidonier, an und Milkom, den abscheulichen Gott der Ammoniter.Und so tat Salomo etwas, was dem Herrn missfiel; er hielt sich nicht mehr ausschließlich an den Herrn, wie sein Vater David es getan hatte.Er ließ für Kemosch, den scheußlichen Gott Moabs, auf dem Berg östlich von Jerusalem, einen Altar errichten, und einen weiteren für Moloch, den abscheulichen Gott der Ammoniter.Das tat Salomo für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern Weihrauch verbrennen und opfern wollten.Der Herr wurde zornig über Salomo, weil sein Herz sich vom Herrn, dem Gott Israels, abgewandt hatte, obwohl er ihm zweimal erschienen war."
Wie konnte es soweit kommen, dass Salomo, der weiseste Mann der Welt, der auch den Tempel gebaut hatte, am Ende seines Lebens andere Götter anbetete? Ich denke, man kann es gut aus dem Text herauslesen:
1. Er hatte eine Vorliebe
2. Diese Vorliebe beeinflusste sein Herz
3. Sein beeinflusstes Herz vertraute nicht mehr allein auf Gott
4. Er wandte sich anderen Göttern zu und opferte ihnen
Alles fing also an mit einer Vorliebe. Salomo hatte eine Vorliebe für Frauen. Welche Vorlieben habe ich, welche Du? Die Vorliebe an sich ist nicht schlecht, doch ich sollte mir bewusst machen, dass sie mein Herz beeinflussen wird.
Matthäus 6,21: „…wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“
In der Bibel geht es oft um das "Satt-sein" / "Satt-werden". Eigentlich verständlich. Oft habe ich das Gefühl, dass unser ganzes Leben sich nur um die Sättigung dreht. Körperlich und seelisch. Unser Magen schreit tagein, tagaus nur nach Essen. Unser Herz schreit tagein, tagaus nur nach Liebe, Anerkennung, Geborgenheit,...Manchmal gehen wir unserer Gier dabei sogar (fast) über Leichen...und letztenendes werden wir doch nicht satt.
Jesaja 9,19: "Man frisst rechts und wird nicht satt, man frisst links und bleibt hungrig. Man frisst sich gegenseitig."
Wenn wir nun gewisse Vorlieben haben, bilden wir uns schnell ein, dass sie unser Hunger stillen könnten. Die Gefahr dabei ist jedoch, dass sie unser Herz beeinflussen. Sie geben uns das Gefühl, wir könnten an ihnen satt werden und vergessen so Gott.
5.Mose 31,20: „Denn ich werde sie in das Land bringen, das ich ihren Vorfahren mit einem Eid versprochen habe - ein Land, in dem Milch und Honig überfließen. Aber wenn sie dann essen und satt und wohl genährt sind, werden sie sich anderen Göttern zuwenden und sie verehren. Sie werden mich ablehnen und den Bund brechen, den ich mit ihnen geschlossen habe.“
5.Mose 6, 11+12 „…wenn du nun isst und satt wirst,so hüte dich, dass du nicht den HERRN vergisst…“
Sprüche 25,16 „Schmeckt dir Honig? Iss nicht zu viel davon, oder dir wird übel!“
Hosea 13,6 "Sobald du gegessen hattest und satt warst, bist du hochmütig geworden und hast mich vergessen."
Es gibt aber noch ein anderes Sättigungsgefühl! Diese Sättigung geschieht in Jesus und bleibt ewig bestehen:
Jesaja 55,2 Warum solltet ihr euer Geld für etwas ausgeben, das kein Brot ist, euren Lohn für etwas, von dem ihr nicht satt werdet? Hört zu und esst Gutes und eure Seele wird satt werden
Psalm 104,28 Mit deiner Hilfe sammeln sie Vorräte. Du öffnest deine Hand, um sie zu ernähren, und sie werden satt.
Psalm 107,9: „Denn er hat die durstende Seele gesättigt, die hungernde Seele mit Gutem erfüllt.“
Lets go!